INFO
· TITEL
Seminar B - Basiskurs Dysphagie - Strukturierte Diagnostik und evidenzbasiertes Vorgehen bei Schluckstörungen im Akuthaus, in Rehabilitationseinrichtungen und freier Praxis
· BESCHREIBUNG
Im erweitereten Basiskurs werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse der Dysphagiologie vermittelt und mögliche Therapieverfahren praktisch geübt. Der Teilnehmer bekommt einen Überblick über die aktuelle Erkenntnislage des Trachealkanülenmanagements.
· TAGS
evidenzbasierte Therapie, Physiologie des Schluckens, Diagnostik, medizinische Basisversorgung, Angehörigenberatung, Dysphagie, Schluckstörung, Neurorehabilitation
· AUTOR
Mirko Hiller, MSc/ Neurorehabilitation · DAS DYSPHAGIEZENTRUM · 2007 - 2010
· HAUPTDOMAINS
www.das-dysphagiezentrum.de
www.dysphagie-seminare.de
Letzte Änderung an dieser Seite: 18.04.2010
SEMINAR B · Erweiterter-4-Tages-Basiskurs
(inkl. Einführung Trachealkanülenmanagement)
Referent: Mirko Hiller, MSc / Neurorehabilitation, Fachlicher Leiter DDZ
ZUSATZTERMIN B09/10 im September 2010 in Erfurt!
Donnerstag: 14.00 - 19.15 Uhr
Freitag & Samstag: 09.00 - 18.00 Uhr
Sonntag: 09.00 - 17.00 Uhr
Bitte entnehmen Sie die genauen Kurs- und Pausenzeiten Ihrer Anmeldebestätigung!
Preis inkl. Skript / Material und Imbiss: 350,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 22
Preis inklusive dem aktuellen deutschen Mehrwertsteuersatz von 19%.
Anzahl der Unterrichtseinheiten á 45 Minuten: 31
Anzahl der theoretischen Einheiten: 16
Anzahl der Praxisstunden: 15
Anzahl der Fortbildungspunkte: 31
Zur Seminarbeschreibung
oder direkt
Zur Anmeldung
Haben Sie Fragen?
Tel.: +49 (0) 160 / 97 56 64 79 oder
Zur Kontaktseite
SEMINAR B · Erweiterter-4-Tages-Basiskurs
(inkl. Einführung Trachealkanülenmanagement)
Referent: Mirko Hiller, MSc / Neurorehabilitation, Fachlicher Leiter DDZ
ZUSATZTERMIN B09/10 im September 2010 in Erfurt!
SEMINAR B · Erweiterter-4-Tages-Basiskurs
(inkl. Einführung Trachealkanülenmanagement)
Referent: Mirko Hiller, MSc / Neurorehabilitation, Fachlicher Leiter DDZ
ZUSATZTERMIN B09/10 im September 2010 in Erfurt!
Donnerstag: 14.00 - 19.15 Uhr
Freitag & Samstag: 09.00 - 18.00 Uhr
Sonntag: 09.00 - 17.00 Uhr
Bitte entnehmen Sie die genauen Kurs- und Pausenzeiten Ihrer Anmeldebestätigung!
Preis inkl. Skript / Material und Imbiss: 350,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 22
Preis inklusive dem aktuellen deutschen Mehrwertsteuersatz von 19%.
Anzahl der Unterrichtseinheiten á 45 Minuten: 31
Anzahl der theoretischen Einheiten: 16
Anzahl der Praxisstunden: 15
Anzahl der Fortbildungspunkte: 31
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Mirko Hiller, MSc / Neurorehabilitation, Fachlicher Leiter DDZ
Evidenzbasiertes Vorgehen in der Therapie - definiert als gewissenhafte, explizite und vernünftige Anwendung der besten medizinisch-therapeutischen Information in der täglichen Entscheidungsfindung - spielt eine immer bedeutendere Rolle im klinischtherapeutischen Alltag.
Evidenz und klinische Erfahrungen sollen Ärzte, Therapeuten und Pflegende unterstützen, optimale klinische Entscheidungen zu fällen und veraltete und widerlegte Ansätze im medizinisch-therapeutischen Vorgehen verhindern.
Der Teilnehmer …
Die aktuellen Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung werden aufgezeigt.
Dem Teilnehmer werden …
Der Teilnehmer …
Dem Teilnehmer werden die wichtigsten Grundlagen der Angehörigenberatung und -betreuung vermittelt.
Dem Teilnehmer werden Fallbeispiele des diagnostischen und therapeutischen Vorgehens vorgestellt.
Probleme bei der Umsetzung diagnostischer und therapeutischer Interventionen werden aufgezeigt und diskutiert. Es werden Lösungsvorschläge sowie Hilfsangebote unterbreitet.
Es besteht ausreichend Zeit für die Klärung von Fragen.
Eine große Auswahl an Diagnostik- und Therapiematerial, ein großer Praxisteil sowie ein umfangreiches Sortiment an Hilfsmitteln sollen den Lernprozess unterstützen.
Eingesetzte Medien: Videos zur Darstellung des gesunden und gestörten Schluckaktes, des diagnostischen Vorgehens, diagnostischer Ergebnisse, Diagnostikvideos, Therapievideos, Bilder und schematische Darstellungen in der Präsentation, Patientenvorstellungen (Video), Bilder in der Präsentation, Folien
Materialien: Poster, Pflegepuppen, anatomische Modelle, Trachealkanülen unterschiedlicher Hersteller, diagnostische Geräte, sonstige Hilfsmittel, therapeutische Hilfsmittel und Geräte für eine effziente Therapie, Bezugsadressen, Hilfsmittelkataloge
Der Besuch der einzelnen Seminare des Dysphagiezentrums Erfurt / Annaberg-Buchholz (DAS DYSPHAGIEZENTRUM) setzt nicht den Besuch eines bestimmten Seminars voraus. Sinnvoll aber nicht verpflichtend ist jedoch der Besuch des erweiterten Basiskurses, wenn noch keine oder nur wenige Kenntnisse vorliegen oder der Teilnehmer noch keinen Bezug zur evidenzbasierten Dysphagietherapie und zur funktionellen Dysphagietherapie hat.
Bitte entnehmen Sie die genauen Kurszeiten Ihrer Anmeldebestätigung!
Anzahl der Unterrichtseinheiten á 45 Minuten: 31
Anzahl der theoretischen Einheiten: 16
Anzahl der Praxisstunden: 15
Anzahl der Fortbildungspunkte: 31
350,- € inkl. Skript / Material und Imbiss (inkl. 19% MwSt)
Maximale Teilnehmerzahl: 22
BILD: klinische Eingangsdiagnostik
Die wichtigsten Modalitäten bei der Untersuchung der Schluckorgane sind die Beobachtung der statischen Verhältnisse (Ruhebeobachtung), die Beurteilung der reflektorischen und willkürlich intendierten Bewegungen (Funktionsprüfung) und die Überprüfung der Berührungsempfindung (Wahrnehmung).
Mirko Hiller · DDZ · 2007 - 2010
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BILD: Lage der Trachealkanüle in der Trachea
Durch eine Trachealkanüle mit blockbarem Ballon (Blockung) kann der aspirierte Speichel (oder Flüssigkeiten etc.) am Abgleiten in die tiefen Atemwege gehindert werden.
Mirko Hiller · DDZ · 2007 - 2010
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BILD: flexible Laryngopharyngoskopie
Die Laryngopharyngoskopie gehört zu den Standarduntersuchungen bei Schluckstörungen. Bei diesen Verfahren werden die Strukturen und die Funktion der am Schluckakt beteiligten Organe untersucht. (jeweils in Ruhe, bei der Stimmgebung (Phonation) und beim Schlucken von Speichel und Nahrung)
Mirko Hiller · DDZ · 2007 - 2010
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BILD: starre Schluckendoskopie
Die endoskopische Untersuchung bei Schluckstörung ist auch mit starren Endoskop möglich. Häufig wird dieses Verfahren beim niedergelassenen HNO-Arzt durchgeführt.
Mirko Hiller · DDZ · 2007 - 2010
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BILD: Blick mit dem Bronchoskop in die Trachea
In der bronchoskopischen Untersuchung durch Pneumologen kann das Endoskop weiter durch die Stimmlippen in die Trachea (Luftröhre) geführt und so das Bronchialsystem beurteilt werden. Chronische und akute Entzündungszeichen, pathologische Veränderungen und frische Aspirationen können so erkannt werden.
Mirko Hiller · DDZ · 2007 - 2010
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BILD: Schluckröntgen ( hier kommt es zur Aspiration / zum Verschlucken von Nahrung )
Bei der radiologisch durchgeführten Videofluoroskopie oder Röntgenkinematographie können sowohl die Gesamtfunktion als auch partielle Strukturen erfasst, indirekt beobachtet und dynamisch bildhaft dargestellt werden. Schon während dieser Untersuchungen können bei Bedarf spezielle Änderungen der Kopfhaltung, Schluck- oder Reinigungstechniken, die bei gezieltem Einsatz, angepasst an die pathologischen Verhältnisse, aspirationsfreies und sicheres Schlucken ermöglichen können, auf ihre Wirkung beim Schlucken überprüft werden.
Mirko Hiller · DDZ · 2007 - 2010
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BILD: Angehörigenberatung
Die Angehörigenberatung hat einen direkten Einfluss auf das praktische Vorgehen in der Dysphagietherapie. Durch effiziente Beratung sollen Angehörige ihre mögliche Rolle als Co-Therapeut z.B. bei Übungen, Essensbegleitung (Kontrolle der Einhaltung der Schlucktechniken) und Reflexion gegenüber dem Therapeuten, kennenlernen. Sie sollen über den Schluckablauf, mögliche Störungen und daraus resultierende Symptome und Gefahren informiert sein.
Mirko Hiller · DDZ · 2007 - 2010
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BILD: Einsatz eines EMG-Gerätes
Der Einsatz eines EMG- Gerätes zur Erleichterung der Kontrolle bei Übungen zur Kehlkopfhebung kann eine sinvolle Hilfe in der Therapie sein.
Mirko Hiller · DDZ · 2007 - 2010
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BILD: restituierende Verfahren in der funktionellen Dysphagietherapie
Es handelt sich um empirisch begründete Verfahren zur Bewegungsanbahnung, vergleichbar mit einer krankengymnastischen Übungsbehandlung.
Mirko Hiller · DDZ · 2007 - 2010
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BILD: nasogastrale Sonde
Bei Patienten mit Schluckstörungen, die voraussichtlich länger als 30 Tage andauern und die Möglichkeit
der oralen Ernährung ausschließen, ist die enterale Ernährung mit Einbeziehung des
Magen-Darm-Traktes notwendig. Eine nasogastrale Sonde wird oft am Beginn der Erkrankung
bei fehlender Vigilanz und zur vorübergehenden enteralen Ernährung eingesetzt. Hierbei muss
allerdings beachtet werden, dass durch den Sondenverlauf durch Naso- und Oropharynx die
ohnehin gestörte Schluckfunktion teilweise erschwert wird.
Mirko Hiller · DDZ · 2007 - 2010
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AUTOR: Mirko Hiller, MSc/ Neurorehabilitation · DAS DYSPHAGIEZENTRUM · 2007 - 2010